Aktuelles

Hervorgehobener Beitrag

Stolpersteinverlegung für Bruno Lüdke in Berlin-Köpenick im Beisein des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dem Schauspieler Mario Adorf (28.8.2021)

Susanne Regener hält zusammen mit Axel Doßmann die Gedenkrede

Fotos: Stefan Querl

> Hier geht es zur Pressemitteilung der Uni Siegen

> Pressespiegel

Film und Podiumsdiskussion im Zoo-Palast Berlin (30.8.2021)

Filmvorführung von „Nachts, wenn der Teufel kam“ (Robert Siodmak, BRD 1957)
mit anschließender Podiums-Diskussion mit Mario Adorf, Axel Doßmann, Susanne Regener, Dominik Wessely, Moderation: Hans Werner Kilz

> Hier geht es zur Einladung

> Stolpersteine in Berlin

23. August 2021

Hervorgehobener Beitrag

Susanne Regener spricht in der Kunsthalle Gießen (23.8.2021)

Vortrag: Real Dolls. Zum kulturellen Wandel der Objektliebe

Sexpuppen, so genannte Real Dolls, sind inzwischen Luxusgüter. Ihr Marktwert
steigt in der westlichen sowie der asiatischen Welt. Besonders menschenähnlich
ausgestaltete Exemplare dieser Spezies sind neuerdings mit künstlicher
Intelligenz ausgestattet. In erster Linie sind es heterosexuelle Männer, die nicht
allein sexuelle Befriedigung suchen, sondern auch eine Partnerin fürs Leben. Wer
mit Real Dolls verkehrt, wird in Internetforen Teil einer Sphäre von Außenseitern,
die eigene kommunikative und visuelle Regeln und ästhetische Ansprüche
entwirft und verhandelt.

Der Vortrag untersucht das popkulturelle Phänomen der Sexpuppe und ihre medialen Darstellungsweisen in kulturhistorischer Absicht. Welche Bedeutung
hat das Agieren mit Puppen für das Verhältnis der Geschlechter zueinander?
Wird diese Liebe zum Objekt in unserer Gesellschaft zu etwas ‚Normalem‘?

> Lifestream

Zum Artikel in der Gießener Allgemeinen Zeitung: >>Real Dolls<< als Partnerinnen-Ersatz

> Abstract
> English version

Der Vortrag ist Teil der Vortrags- und Gesprächsreihe FUTURE – BODIES im Rahmen der Ausstellung Double Bind. Louisa Clement
> Hier geht es zum Programm

22. Juli 2021

Hervorgehobener Beitrag

Neu erschienen: „Popularisierung von Protestsymbolen“ im Forschungsjournal soziale Bewegungen

Symbole sind visuelle Verdichtungen von Kernbotschaften sozialer Bewegungen. Die allgemeine Bekanntheit und Verwendung von Protestsymbolen liegt im Interesse von Bewegungsakteur:innen. Allerdings sind Populariserungsprozesse auch mit Bedeutungsverschiebung verbunden, die von der ursprünglichen Botschaft der Bewegung abweichen. In dem Artikel „Popularisierung von Protestsymbolen. Wir woll’n sie überall  Regenbogenfahnen“ beschreiben Susanne Regener, Dorna Safaian und Simon Teune die Popularisierung der Antiatomsonne und Regenbogenfahne und führen das Potenzial zur Verbreitung auf die Eigenschaften der Symbole selbst zurück.

> Link zum Artikel

7. Juli 2020

Hervorgehobener Beitrag

Sommersemester 2020

Liebe Studierende,

die Lehre im Sommersemester 2020 wird gut und spannend:

Alle Veranstaltungen des Lehrstuhls Mediengeschichte/Visuelle Kultur finden statt (siehe https://www.mediengeschichte.uni-siegen.de/lehre/). Wir werden digital beginnen und uns wahrscheinlich auch in diesem Semester nicht offline treffen können. Für Ihre wissenschaftlichen Arbeiten während des digitalen Corona-Semesters möchten wir Ihnen einige hilfreiche Werkzeuge mit auf dem Weg geben.

Eine große Disziplin für das Selbststudium zu Hause wird von Ihnen abverlangt – denken Sie immer daran: dies ist nur eine Ausnahme.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Situation bewältigen und der Herausforderung mit Kreativität begegnen.

Ich wünsche uns ein interessantes und fruchtbringendes Semester.

Prof. Dr. Susanne Regener

17. April 2020

Hervorgehobener Beitrag

Aktuelles Forschungsprojekt

„Bilder der Empörung. Amateurpraktiken der Visualisierung von Protest“ finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2017-2021)

Die Geschichte von politischen Bewegungen ist auch eine Geschichte der Empörung. Keine Bewegung agiert, ohne das mobilisierende Potential von Emotionen zu nutzen. Visualisierungen spielen in diesen Zusammenhang eine herausragende Rolle bei der Darstellung und als Auslöser von Emotionen. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie Empörung in verschiedenen Kontexten und mit unterschiedlichen emotionalen Motiven (Sorge, Liebe, Hass) ins Bild gesetzt und als Element der Mobilisierung genutzt wird.

Weiterlesen

25. Februar 2020

Hervorgehobener Beitrag

Neu erschienen: „Protestfotografie“

Protestfotografie 
Fotogeschichte: Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie (Heft 154, Winter 2019)

herausgegeben von Susanne Regener, Dorna Safaian, Simon Teune

Im Anschluss an die Studentenbewegung entstanden seit den 1970er Jahren neue Protestbewegungen: etwa die Anti-AKW-Bewegung, die Ökologie-, die Frauen– oder die Schwulen– und Lesbenbewegungen. Sie alle entwickelten neue Bildmotive, fotografische Praktiken und Gebrauchsweisen, die zur Mobilisierung, Dokumentation und Erinnerung des Protests eingesetzt wurden. In den letzten Jahren verlagerte sich der fotografische Protest ins Internet und in die sozialen Medien.

Dieses Themenheft untersucht, welche Rolle die Fotografie innerhalb der Protestbewegung spielte und spielt. Autorinnen und Autoren aus Kunst-, Kultur- und Mediengeschichte, Kulturanthropologie und Soziologie spannen den Bogen von der Protestkultur der 1970er Jahre bis zum Online-Aktivismus der Gegenwart.

> Information und Bestellung

13. Dezember 2019