Lehrprofil

Schwerpunkte in der Lehre

Mediengeschichte/Visuelle Kultur (Prof. Dr. Susanne Regener)

  • Kulturgeschichte der Medien
  • Visuelle Kultur/Visual History
  • Homosexualität_en
  • Selbstdarstellungen und Fremddarstellungen von Minoritäten, Outsidern, Randgruppen
  • Medialisierungen von Serienkillern/Amokläufern/Strafgefangenen/Psychiatriepatien_innen
  • Visualisierungen zu Roma/Sinti/Gypsies
  • Medienkulturgeschichte der Tätowierung
  • Kulturgeschichte des Todes und des Verbrechens
  • Amateurfotografie
  • Dokumentarischer/ethnologischer Film
  • Geschichte und Theorie des Museums
  • Bilder vom Alter

Mediengeschichte/Visuelle Kultur (Julia Austermann)

  • Visual Cultural Studies
  • Fotografiegeschichte
  • Gender/Queer Studies und digitale Selbstdarstellung
  • Mediengeschichte der Homophobie in Deutschland und Polen
  • Museum 2.0 / Digitale Kunst- und Kulturvermittlung.

Mediengeschichte/Visuelle Kultur (Dr. Dorna Safaian)

  • Museologie
  • Geschichte und Soziologie der Karikatur
  • Theologie und Bild
  • Islam und Medien.

Mediengeschichte/Visuelle Kultur, Medienpädagogik- und Medienästhetik (Dr. Florian Krauß)

  • Gender und Medien
  • Queer Cinema
  • Fernsehserie
  • Filmbildung
  • Cultural Studies
  • Production Studies
  • Bollywood / kommerzielles Hindi-Kino
  • Spielfilm- und Seriendramaturgie.

Der Bereich Mediengeschichte an der Universität Siegen ist kulturwissenschaftlich und kulturanthropologisch ausgerichtet. Die Studienfelder befassen sich mit der Geschichte (und Theorie) von medialen und intermedialen Phänomenen.

Die Ausbildung zielt auf die Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen für die Analyse von Medienkulturen. Medienanthropologische Aspekte stehen im Vordergrund, d.h. Studien zum Verhalten des Menschen mit und in den Medien und daraus resultierende Einstellungen zu Gesellschaft und dem Anderen.

Als Schwerpunktbereich wird an diesem Lehrstuhl die Visuelle Kultur erforscht – visuelle Objekte und visuelle Ereignisse der Mediengeschichte, die in ihren vielfältigen Kontexten untersucht werden. Forschung und Lehre werden aufeinander bezogen: Wir beschäftigen uns beispielsweise mit der vielfältigen Geschichte des dokumentarischen Bildes, mit Geschichte und Theorie der Fotografie, mit der Medienkulturgeschichte von Verbrechen des 20. und 21. Jahrhunderts, mit Outsidern, homosexuellen (Sub-)Kulturen, Amateurkulturen und Remix-Kulturen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Erforschung des Mediums Museum und seiner Kulturgeschichte. Wir befassen uns mit Fragestellungen zur Ausstellungsgeschichte- und Didaktik sowie Museumspädagogik. Kooperationen zu Museen in Berlin, Hessen und NRW ermöglichen zudem eine praxisnahe Erkundung von Ausstellungen und Sammlungsbeständen.

Gender- und queerspezifische Aspekte und Fragen zu einer möglichen Interkultur sind wichtige Bezugsgrößen in der transkulturellen und transnationalen (D-DK) Medienkulturforschung, die wir hier in Siegen entfalten.

Wir konzentrieren uns in unserer Arbeit auf die europäischen Kulturen mit dem Schwerpunkt auf Nordeuropa / Skandinavien und Osteuropa / Polen, und vergleichen international. Intermediale Zusammenhänge werden aufgespürt und Kooperationen mit anderen Disziplinen gesucht wie Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Sozialwissenschaften.

Studienziele des Bereichs sind es, Techniken des Umgangs und der Darstellung wie der Vermittlung von Wissen zu etablieren. Ferner sollen Grundlagen geschaffen und eine Reflexion für berufliche Tätigkeiten angeregt werden, die im weiteren Sinne mit medialen Produkten, Wissensvermittlung und insbesondere mit Autor_innen-Tätigkeiten in Medienbereichen und Kulturinstitutionen zu tun haben. Lernen des Lernens und forschendes Lernen sind uns wichtige didaktische Stichworte. D.h. die Studierenden werden gefordert, vielfältige Lern- und Präsentationsformen zu erproben und sich mit didaktischen Formen der digitalen Medien auseinanderzusetzen. Von Seite der Lehrenden wird auf einen unbedingten Zusammenhang von Forschung und Lehre im Bereich Mediengeschichte geachtet.

Hier wird Mediengeschichte als Kultur- und Gesellschaftsgeschichte verstanden, wobei unter Einbezug ästhetischer und kommunikationswissenschaftlicher Aspekte der dynamischen Entwicklung des Faches nachgekommen wird. Wie die derzeitige Schwerpunktsetzung aussieht, kann man an den Forschungsprojekten unter Forschung ablesen.

Der Lehrstuhl Mediengeschichte ist Mitglied im medienwerk nrw.

Für weitere Informationen siehe Team.