Nächstes Semester

Prof. Dr. Susanne ist im Sommer 2018 im Forschungssemester.
Die Sprechstunden-Termine werden noch bekannt gegeben.

Veranstaltungen Bachelor Sommersemester 2018

Kunst- und kulturgeschichtliche Museen in NRW | Exkursionsseminar
Vorbesprechung: Die., 10.04.18, 14-16 Uhr | Exkursionstermine: 07.-08.06.18 | 05.-06.07.18 | Nachbesprechung: Die., 17.07.18, 14-16 Uhr | B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Julia Austermann M.A.

Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, in gemeinschaftlicher Atmosphäre das Medium Museum kennenzulernen und in Kleingruppen die vielfältige Museumslandschaft im Rheinland zu erkunden. Wir befassen uns mit Kulturgeschichte/n des Museums, Theorien des Museums u.a. Ferner werden wir uns mit Ausstellungsgeschichte- und didaktik und Museumspädagogik beschäftigen und das sehr anschaulich in ausgewählten Museen und Ausstellungen in Köln und Bonn. Exemplarisch werden wir staatliche Einrichtungen und kleinere Themenmuseen sowie private Museen besuchen und vor Ort mit den Experten*innen diskutieren. Vorausgesetzt werden aktive Mitarbeit, Vorbereitung eines Museumsbesuchs und eine schriftliche Ausarbeitung.

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt!
Es finden 2 x 2-tägige Exkursionen jeweils nach Köln und Bonn statt.
Wichtig: Durch das NRW-Ticket fallen keine Reisekosten an. Die Museumseintritte (mit stud. Rabatt) werden von den Teilnehmern/innen selbst finanziert. Kosten für Führungen u.ä. werden übernommen.

Termine:
Vorbesprechung: Dienstag, 17.4.18, 14-16 Uhr (c.t.)
Exkursion I: Köln, Donnerstag, 7.6.18 bis Freitag, 8.6.18 Uhr, jeweils 12-18 Uhr
Exkursion II: Bonn, Donnerstag, 5.7. bis Freitag 6.7.18, jeweils 12-18 Uhr
Nachbesprechung: Dienstag, 17.7.18, 14-16 Uhr (c.t.)

Verbindliche Anmeldung mit kurzem Motivationsschreiben (warum wollen Sie unbedingt an diesem Kurs teilnehmen?) bitte bis zum 28. Februar 2018 an Julia Austermann austermann@medienwissenschaft.uni-siegen.de

Female Photographers: Zur Rolle der Frau in der Fotografiegeschichte 
14-täglich, Die., 14-18 Uhr | B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Julia Austermann M.A.

„Die Fotografie-Historiografien des 19. Jahrhunderts sind durchweg ‚internalistische’ Technik- und Fortschrittsgeschichten, die unter Ausblendung des sozioökonomischen Kontexts männliche Pioniere und deren Innovationen entlang einer Achse schier unbegrenzter Optimierbarkeit platzieren […]. Frauen sind in derlei Technikgeschichten und ‚Meistererzählungen’ so gut wie nicht existent […]“ konstatiert die Fotohistorikerin Ulrike Matzer (2012). Im gewerblichen und industriellen Bereich waren Frauen bereits im 19. Jahrhundert als Retuscheusen oder ‚Entwicklungshelferinnen’ verantwortlich für die frühe fotografische Bildherstellung. Doch wurde ihnen erst am Ende des 19. Jahrhunderts allmählich Zugang zu fotografischen Fachausbildungen ermöglicht und konnte sich erst mit der Jahrhundertwende – insbesondere von Paris ausgehend – die Fotografin als Modeberuf etablieren. Einen Backlash erhielt diese Entwicklung mit dem Nationalsozialismus und dem Ausschluss und der Deportation jüdischer Fotografinnen. In der Nachkriegszeit sahen sich die Fotografinnen mit fotografischen Männerbünden konfrontiert und auch die sich aus der Kriegsberichterstattung 1947 konstituierende Fotoagentur MAGNUM hatte lediglich einen Frauenanteil von 10 Prozent. Zwar liegen mittlerweile einige Publikationen vor, die sich der Thematik annehmen, doch fehlt es an „Detailstudien zu etlichen frauenspezifischen Sujets in der Fotografie […]“ (Matzer 2012: 34).

Das Seminar fokussiert daher auf die Rolle der Frau in der Fotografiegeschichte und befasst sich mit den besonderen Bildwelten von Fotografinnen aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Anhand ausgewählter Positionen erforschen wir die Fotografien berühmter (MAGNUM-) Fotografinnen und ihre jeweiligen biographischen, sozio-kulturellen und historischen Kontexte.