Lehre Archiv

Veranstaltungen Bachelor Wintersemester 2016/17

Vorlesung Mediengeschichte
Dr. Anett Holzheid
Vierzehntägig Freitags 14-18 Uhr | Grüner Hörsaal | B.A. Medienwissenschaft M 9.1

LSF


Digitale Kunst- und Kulturvermittlung
Julia Austermann M.A.
Dienstag 14-16 Uhr | Raum AR-K 601 | B.A. Medienwissenschaft M 9.2 / M 8.2

LSF


Queering the archive: Das Rosa Flieder Archiv der UB Siegen
Julia Austermann M.A., Tim Veith
14-täglich, mittwochs 14-16 Uhr | Raum AR-SK 104 | B.A. Medienwissenschaft M 9.2

LSF


Veranstaltungen Master Wintersemester 2016/17

Masterkolloquium

Prof. Dr. Susanne Regener
Kompaktseminar | M.A. MK M 9.2
Donnerstag 26.01.17 | 16-20 Uhr | Raum AR-H 420 (Filmstudio)
Freitag 27.01.17 | 9-17 Uhr | US (Raum wird noch bekannt gegeben)
Samstag 28.01.17 | 9-17 Uhr | US (Raum wird noch bekannt gegeben)
Montag 30.01.17 | 9-13 Uhr | Raum AR-H 420 (Filmstudio)

Die Vorbereitung zum Kompaktseminar findet über Moodle statt.

LSF


Bilder des Krieges / Krieg der Bilder
Dr. Dorna Safaian
Montag 16-20 Uhr | Raum AR-K 601 oder 612 | M.A. MK M 5.1 + 5.2

LSF

Veranstaltungen Bachelor Sommersemester 2016

Medium Museum
Prof. Dr. Susanne Regener
B.A. Medienwissenschaft M 9.2

Bei diesem Seminar handelt es sich um ein Exkursionsseminar nach Berlin. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, in intensiver gemeinschaftlicher Atmosphäre das Medium Museum kennenzulernen und in Kleingruppen die vielfältige Berliner Museumslandschaft zu erforschen.


Medien und Körper: Cross-Dressing
Prof. Dr. Susanne Regener
B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Cross-Dressing ist in diesem Seminar nur eine Kurzformel für die verschiedenen Weisen, sich mit seinem Körper in unserer Gesellschaft darzustellen. Es geht nicht nur um die historischen Phänomene ‚Frauen in Männerkleidung’, ‚Männer in Röcken’, sondern es werden Kleidung, Verkleidung, Maskerade, Fetischismus, Drag, Transgender, Transidentitäten thematisiert.


Homosexualität_en
Prof. Dr. Susanne Regener
B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Dieses Seminar bezieht sich auf die gleichnamige Ausstellung von Deutsches Historisches Museum und Schwules Museum* Berlin, die mittlerweile im LWL Münster gezeigt wird und mit den Seminarteilnehmer*innen am 24.6. besucht wird. Die Idee ist es, zunächst die Inhalte der Ausstellung zu erarbeiten, die sich rühmt, die erste umfassende Ausstellung zum Thema Geschichte der Homosexualität und LGBITQ zu sein.


Mediengeschichte der Homophobie
Julia Austermann M.A.
B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Trotz EU-weiter Anti-Diskriminierungsgesetze und einem breiten Aktivismus der LGBT* Community für die gesellschaftliche Anerkennung sexueller Orientierungen jenseits der Heteronormativität, werden in Europa und der Welt immer wieder Diskriminierungsfälle und auch Gewalttaten, sogenannte hate crimes, gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender usw. bekannt. Das Seminar erforscht kulturvergleichend – mit einem Schwerpunkt auf Deutschland, Osteuropa (Polen) und den USA – Text- und Bildkonvolute staatlicher, kirchlicher, politischer und künstlerischer Herkunft, die Auskunft geben über Homophobie einerseits und ihre Sichtbarmachung und Bekämpfung andererseits.


Fotografinnen – Positionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert
Julia Austermann M.A.
B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Das Seminar beschäftigt sich mit den besonderen Bildwelten von FotografINNEN aus dem 20. und 21. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der MAGNUM-Fotografin Eve Arnold. Das Seminar beleuchtet die Fotografiegeschichte aus weiblicher Perspektive. Mittels Bildanalyse erforschen wir die Fotografien von Eve Arnold und weiteren Fotografinnen des 20. und 21. Jahrhunderts und sprechen über Portraitfotografie und Fotoreportage.


Grundlagen der Medienpädagogik
Dr. Florian Krauß
B.A. Medienwissenschaft M 8.1
Die Vorlesung diskutiert Medienpädagogik als eine Disziplin, die sich theoretisch und praktisch mit Medienbildung und -didaktik sowie Mediensozialisation auseinandersetzt. Ein erster Teil widmet sich ihrer Geschichte und arbeitet davon ausgehend zentrale Strömungen der Medienpädagogik heraus. Ein zweiter Teil umreißt unterschiedliche Forschungsfelder der Medienpädagogik und ergänzt diese durch Praxisbeispiele.


Transgender in der Populärkultur
Dr. Florian Krauß
B.A. Medienwissenschaft M 8.2
2014 zierte Laverne Cox, afroamerikanische Trans-Schauspielerin aus Orange is the New Black, das Cover des Time Magazines. 2015 bekannte sich Caitlyn Jenner (einem TV-Publikum bis dahin als Stiefvater von Kim Kardashian und als Goldmedaillen-Gewinner im Schwergewicht bekannt) dazu, eine Transfrau sein. Im selben Jahr wurde die Webserie Transparent, die Transgeschlechtlichkeit in Form einer Family-Dramedy behandelt, mit dem Emmy und dem Golden Globe prämiert. Ausgehend von solch einem medial konstruierten „Transgender Tipping Point“ (Time) will sich die Lehrveranstaltung damit befassen, wie sich unterschiedliche populärkulturelle Texte mit Transgeschlechtlichkeit auseinandersetzen und auseinandergesetzt haben.


Fernsehserien aus Deutschland: Geschichte und Gegenwart
Dr. Florian Krauß
B.A. Medienwissenschaft M 9.2
„Nun drehen alle Sender und Produzenten plötzlich anspruchsvolle Serien – und dabei etwas durch“, schrieb die Süddeutsche Zeitung im vergangenen Jahr. Das Seminar will aktuelle Debatten um eine „neue [deutsche] Serienwelle“ (DWDL) und „Quality TV“ in einem fernsehhistorischen Zusammenhang und aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersuchen. Es beleuchtet unter anderem Entwicklungen des seriellen Erzählens, „permanente Erneuerungen“ des Fernsehens (Stauff/Keilbach 2011) sowie unterschiedliche Programmierungs- und Publikumsstrategien. Fiktionale Serienproduktionen deutschsprachiger Fernsehsender werden außerdem im Kontext eines globalen Formathandels diskutiert.


Geschichte der Karikatur
Dr. Dorna Safaian
Blockseminar | B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Der Gang, den dieses Seminar durch die Geschichte der europäischen Karikatur unternimmt, beginnt mit den gestalterischen Formen der Deformation, Verzerrung, Übertreibung und Verschiebung, die sich u. a. in manchen Porträtskizzen da Vincis finden lassen. Wir verfolgen wie sich diese Ansätze zu einer Gattung steigern, die in den politischen Karikaturen James Gillrays und den Stände- und Typenkarikaturen Honoré Daumiers ihre Höhepunkte erlebt. Gleichzeitig wollen wir nachvollziehen wie die Karikatur durch die Jahrhunderte hindurch bewertet und eingeordnet wird. Für ein tieferes Verständnis der Karikatur untersuchen wir darüber hinaus die Mechanismen der Komik und des Witzes anhand einschlägiger Werke von Autoren wie u. a. Sigmund Freud und Charles Baudelaire.


Visuelle Kultur des Iran
Dr. Dorna Safaian
Blockseminar | B.A. Medienwissenschaft M 9.2
Das Seminar dient zur Schulung der bildanalytischen Fähigkeiten und der Sensibilisierung für nicht-europäische Bildsprachen. Es wirft einen Blick auf den Iran der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich um eine Zeit, in der künstlerische und intellektuelle Diskurse entwickelt wurden, die vielschichtige, modernistische Bildsprachen hervorbrachten. Diese werden in der Forschung unter dem Begriff „Iranische Moderne“ zusammengefasst. Im Seminar werden anhand von Beispielen aus Kunst und Protestkultur die kulturhistorischen Ursprünge dieser Epoche untersucht. Dabei werden wir visuelle Sprachen wie u.a. den populären „tea house style“, (religiöse) Protestbilder und die traditionelle Kalligraphie kennenlernen. In Bildanalysen wird das Verständnis für diese Ausdrucksformen vertieft.


Einführung in die Medienwissenschaft II (Gruppe 3)
Dr. Dorna Safaian
Blockseminar | B.A. Medienwissenschaft M 1.2


Veranstaltungen Master Sommersemester 2016

Ethnografisches Filmfestival Göttingen
Prof. Dr. Susanne Regener
M.A. Medienkultur M 2.1 / 5.2
Bei diesem Seminar handelt es sich um ein Exkursionsseminar zum International Ethnographic Film Festival (GIEFF) nach Göttingen. Das GIEFF ist ein mehrtägiges Festival auf dem ethnographische/dokumentarische Filme aus aller Welt vorgeführt und diskutiert werden. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit ein Filmfestival hautnah mitzuerleben und neue, internationale Produktionen aus dem kulturwissenschaftlichen und Dokumentarfilmbereich zu sehen.


Masterkolloquium
Prof. Dr. Susanne Regener
M.A. Medienkultur M 9.2


Production und Cultural Studies: Schnittstellen und Methoden
Dr. Florian Krauß
M.A. Medienkultur M 5.1
Das Seminar diskutiert, inwieweit sich die Production Studies – ein relativ junger Zweig der Medienwissenschaft – inhaltlich und methodisch mit den Cultural Studies verknüpfen lassen. Die maßgeblich von John T. Caldwell geprägten Production Studies analysieren Produktionsprozesse und -kulturen vor allem mit medienethnografischen Methoden und oft mit einem kritischen Blick auf „Kreativ- und Medienindustrien“. Sie lassen sich als Erweiterung und auch als Korrektiv von Untersuchungen begreifen, die sich, anknüpfend an die Cultural Studies, auf Rezeptions- und Aneignungsprozesse fokussiert haben.


Spielfilm- und Seriendramaturgien
Dr. Florian Krauß
M.A. Medienkultur M 4.2
Die Veranstaltung führt in dramaturgische Grundlagen ein, die die Drehbuchentwicklung des westlichen Erzählkinos prägen, und veranschaulicht die Drei-Akt-Struktur am Beispiel bekannter Hollywood-Produktionen. Gleichzeitig werden Abweichungen von diesem gängigen Modell – etwa ein multiprotagonistisches oder achronologisches Erzählen – sowie die dramaturgische Struktur von Fernsehserien analysiert. Zum Abschluss beleuchtet das Seminar Drehbuch- und Dramaturgieansätze und -theorien im Kontext von Rezeptions- und Produktionsprozessen.